Lerncoaching mit System

Mehr psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen

von Bianca Brieke

Arztreport der Barmer zur Zunahme psychischer Erkrankungen bei jungen Erwachsenen

Zeit- und Leistungsdruck sowie Sorgen um die berufliche und finanzielle Zukunft sind nach dem Bericht der Barmer die Hauptursachen für psychosomatische Erkrankungen (körperliche Einschränkungen aufgrund psychischer Belastungen ohne körperliche Ursache)  und Gemütsveränderungen bis zur Depression reichend. Besonders ältere Studenten seien überdurchschnittlich betroffen. Es brauche niedrigschwellige Angebote, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen oder diese frühzeitig zu behandeln. Auch senke die die Hemmschwelle, einen Arzt oder Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen. Das wäre im übrigen auch gar nicht so einfach, denn auf einen Termin warten Betroffene im Schnitt mindestens sechs Monate. Auch Online-Angebote hält die Barmer für geeignet. Diese kämen besonders der Generation „Smartphone“ entgegen. Das mag auf den ersten Blick so sein. Psychotherapeutische Unterstützung in Krisenzeiten lebt nach meiner Auffassung vor allem von Empathie, Gesprächen und anschaulichen Interventionen, sofort wirksamen Interventionen. Wieviel davon kann ein Online-Angebot leisten?

Worum geht es eigentlich? Um die Senkung der Kosten! 

Worum sollte es gehen? Um Fragen, wie „Warum  haben sich unsere Lebensbedingungen so entwickelt, dass immer mehr Menschen psychisch krank werden?“  „Wieviel Zeit- und Leistungsdruck können wir uns eigentlich leisten?“ „Wie können Studienbedingungen ohne Zeit- und Leistungsdruck geschaffen werden?“ …

Angebote, die Menschen helfen, mit dem Druck besser klar zu kommen sind aus meiner Sicht der falsche Weg und werden in absehbarer Zeit nur noch größere Probleme schaffen.

https://www.barmer.de/presse/bundeslaender-aktuell/sachsen/aktuelles/arztreport-studierende-psyche-151734

 

 

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Mehr psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen

von Bianca Brieke

Angststörungen, Depressionen, Panikattacken, psychosomatische Erkrankungen betreffen mit einer geradezu erschreckenden Dynamik immer mehr junge Menschen. Nach dem jüngsten Arztreport der Barmer zu psychischen Erkrankungen junger Erwachsener betrifft es in Sachsen etwa jeden vierten jungen Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Das sind rund 73.000 junge Menschen. Unter ihnen rund 10.000 Studierende.

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Angst eigentlich ein natürlicher Schutzreflex

von Bianca Brieke

Angst ist grundsätzlich ein natürlicher und auch sinnvoller Schutzmechanismus. Auch Kinder haben Ängste, die prinzipiell völlig natürlich und unproblematisch sind. Kritisch wird es, wenn Ängste nicht mehr bearbeitet und damit abgebaut werden können. So besteht die Gefahr, dass sie die Entwicklung von Kindern beeinflussen. Die Freie Presse nimmt sich heute in einem lesenswerten Artikel dem Thema "Schutzreflex Angst" an. Besonders betroffen macht aus meiner Sicht ein Absatz, der überschrieben ist mit "Haben Ängste bei Kindern und Jugendlichen zugenommen?

 

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Hirngerechtes Lernen statt Bulimie-Lernen

von Bianca Brieke

„Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir“ mit diesem Spruch äußerte einst Seneca seine Kritik an den römischen Philosophenschulen seiner Zeit. Und, obwohl es sicher genau andersherum heißen sollte, spiegelt dieser Spruch aktueller denn je die Situation an unseren Schulen wider. Bulemie-Lernen ist die Strategie, mit der sich viele Schüler Schuljahr für Schuljahr durchs Schulleben schlagen. Nachhaltiges Lernen für ́s Leben - Fehlanzeige!

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